Routenplanung mit einem Fahrradnavi
Welche Möglichkeiten gibts bei der Routenplanung
Für gewöhnliche Einkaufsfahrten mit dem Fahrrad zum nächsten Krämer ist sicherlich keine Navigation mit einem Navigator erforderlich. Es gibt jedoch eine große Anhängerschaft von z.B. Mountain – Bike – Fahrern, die Touren von einigen hundert oder sogar tausend Kilometern planen und bewältigen. Da es sich jedoch häufig nicht um normale Strassen handelt, sondern vielfach Nebenstrassen, Feldwege und Pfade benutzt werden, ist mit so manchem Irrweg welcher vor einem Haus oder auf einer Koppel endet zu rechnen.
Spezielle Fahrradnavigationsgeräte, vergleichbar in etwa mit denen in einem Fahrzeug, nur technisch noch nicht ganz so weit fortgeschritten, planen eine Route via Satelliten und zeigen auch den aktuellen Standort an. Das Navi wird mittels einer Halterung einfach an den Lenker geklemmt. Im Auto sucht das Navi selbständig die eingegebene Route und zeigt Start und Ziel an. Beim Fahrradnavi muss der Radfahrer noch selbst die Strecke aussuchen und festlegen.
Wie funktioniert so eine Routeneingabe?
Zu dem Navi, es handelt sich hierbei um ein reines GPS – Gerät ist es erforderlich, zusätzlich eine digitale Kartensoftware zu kaufen. Diese Software wird in einen Computer eingelegt und abgerufen. Per Mausklick wird dann festgelegt, auf welchen Pfaden beispielsweise von München nach Innsbruck geradelt werden soll. Anders als bei Fahrzeug – Navigationsgeräten sind die Navis für das Fahrrad mit Kartenmaterial ausgestattet, die auch Waldwege und Feldwege anzeigen. Der Nachteil besteht darin, dass auch die Strassen nur als dünner Strich angezeigt werden. Zur Erkennung der Wald oder Forstwege ist weiteres Kartenmaterial von Nöten.
Ist die Route für die Radtour auf dem PC erst einmal festgelegt, gestaltet sich der Rest recht einfach. Das Navi wird an den PC angeschlossen und die Route auf das Navi überspielt. Schon kann die wilde Fahrt losgehen.Wie bei allen Navigationsgeräten gibt es natürlich auch bei Fahrrad – Navis große Unterschiede in der Anzeigeleistung als auch im Display und in erster Linie auch im Preis. Die Geräte fangen bei ca. 150,- Euro an und steigern sich leicht auf 600, - Euro. Vor einem Kauf ist eine gute Beratung unumgänglich.
Tipp: Gute Karten sind beim Landesvermessungsamt und bei den Alpenvereinen erhältlich. Viele Fahrradfreaks stellen ihre Touren auch zum runterladen ins Internet.